NAK Eberswalde | Gedanken zum Thema Selbstmord

Ein paar Gedanken zu dem Thema <> betreffend der spirit 05/08.

2. Samuel 14; 14 :

Denn wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das man nicht wieder sammeln kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.

Wenn der Augenblick des Todes gekommen ist, dann ist man aus dem aktiven irdischen Leben verstoßen. Dann hat man keine Möglichkeit mehr einen Brief zu schreiben, ein Telefonat zu führen, oder noch ein letztes intensives Gespräch mit seinem Nächsten zu suchen. Der Tribut der Sünde fordert seinen diktatorischen Anspruch, wie ausgeschüttetes Wasser, wie ein abgeschossener Pfeil, wie ein gesprochenes Wort, dass man nicht mehr rückgängig machen kann, so unwiderruflich und endgültig ist der Tod.

Wenn die Verstorbenen nun noch einmal zu uns reden könnten, so sagen wir stellvertretend und trostbringend zu unseren Trauerfeiern und doch scheitert ein Mensch in diesen Aussagen, an den wahren, letztendlichen Empfindungen der voraufgezogenen Seelen. Welch ein einzigartiger Trost liegt dann in der Gewissheit: „aber Gott will nicht das Leben wegnehmen“ Er hatte nie Wohlgefallen am Tode und hat von Anfang an einen Plan gegen die Wurzel der Sünde, gegen den Tod in das Leben gerufen. Er hat der Schlange den Kopf zertreten und war stets darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde.

Er sandte einst den Propheten Jona nach Ninive um den Menschen dort ihre Bosheit und Sünde vor Augen zu führen. Er sagte ihnen die eindeutigen Folgen für ihre Lebensweise voraus. Als die Menschen dann ihre Gesinnung änderten, benötigte auch der Prophet noch eine weitere „Bußpredigt“ des Herrn.

Gott der HERR aber ließ eine Staude wachsen; die wuchs über Jona, das sie Schatten gäbe seinem Haupt und ihm hülfe von seinem Unmut. Und Jona freute sich sehr über die Staude. Aber am Morgen, als die Morgenröte anbrach, ließ Gott einen Wurm kommen; der stach die Staude, dass sie verdorrte. Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde. Da wünschte er sich den Tod und sprach: Ich möchte lieber tot sein als leben. Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um der Staude willen? Und er sprach: Mit Recht zürne ich bis an den Tod. Und der HERR sprach: Dich jammert die Staude, um die du dich nicht gemüht hast, hast sie auch nicht aufgezogen, die in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb, und mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?

Manchmal ist es nicht die Sonne, sondern ein Gedanke, ein Geist der einen Menschen in den Kopf sticht. Solange bis man matt ist und zu der Aussage kommt: „ Ich möchte lieber tot sein als leben.“ In jenen Augenblicken fühlt man sich alleingelassen und sieht nur sich selbst und seine eigenen Probleme wie Jona, man denkt der Tod wäre die einzige Erlösung aus der augenblicklichen Situation und doch ist man im Unrecht mit seinen ohnmächtigen Gedanken Gott und seinen Nächsten gegenüber, weil jene Gedanken nicht aus dem Heiligen Geist kommen, sondern im wahrsten Sinne gottlos sind.

So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? Hes.33;11

Wenn die Seele nun aber durch die sich ständig selbstfortpflanzende Sünde in den Tod verstoßen ist, wenn das aktive Leben auf dieser Erde zu Ende ist, so gilt es dennoch das Wort Gottes und seinen Rat zu ergreifen. Die Seele muss umkehren von ihren Unglauben, von gottlosen Gedanken, Unversöhnlichkeit, Egoismus und jeder verkehrten Gesinnung! Nicht Gott nimmt uns ja in diesem Sinne das Leben weg und die Lebensqualität, sondern die Sünde mit ihren Folgen der Verstoßung. Die Sünde hatte die ersten Menschen aus dem Paradies verstoßen, – nicht Gott! Die Sünde hatte den ersten Mord geplant und vollführt, im direkten Verstoß gegen Gottes Willen.

…aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er ist darauf bedacht, dass das Verstoßene nicht auch von ihm verstoßen werde!

Welch eine unbegreifliche Liebe steckt in dem göttlichen Erlösungsplan, der ständig sündigenden und dadurch verstoßenen Menschheit. Welch eine Geduld liegt in dem Willen Gottes, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Gott kämpft von Anfang an gegen die Ursache des Todes. Er gab die Mittel durch das sündlose Opfer seines Sohnes, durch die Sündenvergebung und durch die Wahrheit seines Wortes, im direkten Hinweis auf die Änderung jeder verkehrten Gesinnung und Lebensweise. Wer diese Mittel ergreift, ob hier auf Erden oder in der Ewigkeit (1,Petrus 4;6) und sich ernsthaft bemüht der Sünde zu entsagen, der hat die Garantie, dass Gott ihm nicht das ewige Leben wegnimmt, sondern er wird in der Nähe Gottes leben dürfen in einem Zustand höchster Freude und Seligkeit. Denn Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig; und der Herr, der Gott des Geistes der Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muss. OffB. 22; 6-7

Siehe, ich komme bald.

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