NAK Eberswalde | Gedanken zur Sprache

Gedanken zur Sprache

Wikipedia definiert die Sprache als Verständigungsform der Menschen. Diese erfolgreiche Kommunikationsform besteht aus einzelnen Worten. Heute existieren ca. 6500 Einzelsprachen, davon ist der Hälfte aufgrund mangelnder Weitergabe vom Aussterben bedroht.

Gott gibt dem Menschen die Sprache

Die Sprache ist in der irdischen Schöpfung Gottes nur dem Menschen gegeben. Dadurch ist dem Menschen die Möglichkeit der Verständigung untereinander, aber auch die Gemeinschaft mit Gott gegeben. Dieses kann durch das Gebet geschehen. Jesaja 55, 6: „Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.“

Das erste Gespräch das die Bibel schildert fand zwischen dem Teufel (Schlange) und dem Menschen stand (1.Mose 3, 11ff). Durch das Begehen der Sünde hat sich der Mensch aus der engsten Gemeinschaft mit Gott gebracht.

Die Sprache des Menschen steht im Zusammenhang mit der Sünde. Die Menschheit entfernte sich weiterhin aus der Gemeinschaft mit Gott. Die Menschheit begann in Babel einen Turm zubauen. Zu dieser Zeit aber, „…hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache.“ (1.Mose 11,1). Gott verwirrte daraufhin die Sprache der Menschen (1.Mose 11,7).

Die Sprache führte zur Sünde und aus der Gemeinschaft mit Gott.

Die Erlösung mitgeteilt durch die Sprache

Aber sie kann auch zur Erlösung führen. Trotz des Sündenfalls redete Gott mit dem Menschen und zeigte ihnen dadurch den Plan zur Erlösung. Diesen machte Jesus Christus sein Sohn bekannt. Dass Gott der Herr über die Sprachen ist, zeigt das Pfingstgeschehen. Apostelgeschichte 2, 4: „…und sie wurden alle erfüllt mit dem heiligen Geist und fingen an zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ Diese Sprachen waren für die Christen in Jerusalem unbekannt und doch konnten sie durch den Geist Gottes ausgesprochen werden. So wird heute das Evangelium in nahe zu allen Enden der Erde kundgetan. Teile der Bibel wurden nahezu 2000 Sprachen übersetzt.

Die Sprache Gottes

Doch verstehen wir die Sprache Gottes. Jesus Christus musste sagen: „Warum versteht ihr meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt.“ (Johannes 8, 43). Die Juden die im Gespräch mit Jesus sind, können ihn nicht als Sohn Gottes erkennen. Er spricht zwar ihre irdische Sprache, doch sie verstehen ihn nicht. Sie haben sich dem wirken Gottes verschlossen und hören eine unverständliche Fremdsprache. Verstehen wir die Sprache Gottes? Dazu müssen wir den Geist Gottes in uns wirken lassen. Wenn das der Fall ist, sprechen wir anders als die Welt. Wie ist unsere Sprache?

Unsere Sprache

Der Apostel Jakobus schreibt über die Macht der Zunge (Jakobus 3, 1-12). „Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein, liebe Brüder.“ (Jakobus 3, 9 und 10). Auch an der Sprache soll man erkennen, dass wir Kinder Gottes sind, denn Kinder sprechen die Sprache des Vaters.

Worte der Menschen können Lüge sein. Gottes Worte sind immer die Wahrheit: „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, das ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht tun?“ (4.Mose 23, 19). Aber Gott hört auch dem Menschen zu: „und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ (Psalm 50, 15).

Ist das nicht eine große Zuversicht? Nutzen wir dieses tagtäglich?

Literatur

Fritz Rienecker 1992, Lexikon zur Bibel, R. Brockhaus Verlag Wuppertal und Zürich

Werner de Boor 1968, Das Johannesevangelium, R. Brockhaus Verlag Wuppertal

Wikipedia, www.wikipedia.de

Wolfgang Nadolny, Christi Jugend Februar 2009, Neuapostolische Kirche Berlin – Brandenburg K.d.ö.R.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten stehen auf dem Monatsplan:
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Mertensstraße 4
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