Jugendtreff in der Gemeinde – Erörterung des Herrengebets und gemeinsames Abendbrot

Am Sonnabend, den 12. Februar 2011, traf sich die Jugend beim Jugendleiter und Vorsteher um einen Abend in Gemeinschaft zu erleben. Dabei stand das “Unser Vater” im Mittelpunkt.
Via Beamer leitete Simon die Jugendstunde, die das Ziel hatte, ein rituelles Gebet bewusster zu beten. Nach einer kurzen Einführung und Kontextbetrachtung aus der Bergpredigt wurden die Jugendlichen aufgefordert die individuelle Bedeutung der Worte “Unser Vater” und “im Himmel” (die Anrede im Gebet) zu notieren und dann vorzustellen:

Bedeutung Unser Vater:

  • Vater von allen Menschen, jeder kann ihn anbeten und um etwas bitten
  • Gott der Liebe
  • Unser Schöpfer
  • starker Beistand
  • persönliche enge Bindung zu Gott
  • alle Christen haben den gleichen Gott und Vater

Bedeutung im Himmel:

  • heilig, etwas besonderes
  • Frieden und Ruhe
  • er steht über allem (Umstände, Situationen und Gefühle) – Allmächtigkeit
  • Geborgenheit
  • Ferne und Ort des Friedens
  • Ewigkeitsbedeutung

Da das Unser Vater viele Bitten enthält wurden drei Gruppen gebildet, die die einzelnen Passagen erörterten:

Dein Name werde geheiligt

  • Name Gottes ist heilig
  • bewusste Verwendung des Namens, kein Missbrauch
  • Name durch gottwürdiges Leben heiligen

Dein Reich komme

Reich Gottes – Was / Wo ist das Reich Gottes?

  • ist mitten unter uns und ist unendlich/unbegrenzt

offene Fragen:

  • Ist das Reich Gottes begrenzt auf Gläubige?
  • Welche Dimension hat das Reich Gottes? Ist es größer als wir denken?

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden

  • Gibt es einen freien Willen? (unterschiedliche Prägungen durch Umfeld)*

Gottes Wille ist oft schwer erkennbar.

Wenn Gebete nicht erhört werden könnten sie nicht im Willen Gottes sein nicht beziehungsweise könnte das eigenes Bemühen fehlen:

  • Dankbarkeit fehlt
  • Demut fehlt
  • Freiwilligkeit als Werkzeug für Gott fehlt

Unser tägliches Brot gib uns heute

  • unser tägliches Brot: Gesundheit, Arbeit, etc.
  • unser tägliches Brot in der christlichen Tradition: Jesus und das Evangelium als geistliches Brot, Abendmahl (Brot und Wein, Leib und Blut)

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern

  • Versöhnungsbereitschaft mit allen Menschen, auch mit denen die uns etwas böses getan haben
  • bei wiederkehrenden Dingen immer wieder neu vergeben

offene Fragen:

  • Ab wann ist es gefordert zu vergeben? Lk. 17

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen:

  • Was sind Versuchungen: Materialismus, Lüge, Genussmittel, Untreue, Verstoß gegen Gebote
  • Wann treten Versuchungen besonders auf: unter Unsicherheit, Druck, falscher Einstellung (Egoismus), gottferner Umgebung

Bevor die Jugendlichen Abendbrot aßen, beteten alle Anwesenden das Unser Vater.

SiS

Die aktuellen Gottesdienstzeiten stehen auf dem Monatsplan:
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