Mit Gott in einen neuen Lebensabschnitt

Seit April schrieb ich Bewerbungen bezüglich eines Studienplatzes.

Als ich die vielen Zusagen von den Hochschulen bekommen habe war ich Gott sehr dankbar. Und trotzdem ging das Bitten weiter.

Ich brauchte eine Wohnung. Da ich mich schon Monate vorher im Studentenwohnheim angemeldet habe, machte ich mir darüber eigentlich keine Sorgen.

Ich schrieb der Wohnungsverwalterin eine Mail, um zu erfahren, welches Zimmer ich bekommen könnte.

Jedoch kam alles anders, als gedacht. Sie schrieb mir zurück, dass sie mir leider kein Zimmer zur Verfügung stellen könnte, weil sich einfach zu viele angemeldet hätten und ich auf der Warteliste ziemlich weit unten stehen würde.

Das war ein riesiger Schock für mich. Was nun? Ich hatte mir das alles schon so schön ausgemalt.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als eine WG in der Umgebung zu suchen.

Ich telefonierte mit so vielen Studenten, doch jedes zweite Zimmer war schon vergeben. Im September schaute ich mir dann mit meinen Eltern einige WG´s an. Doch es hat einfach nicht gefunkt zwischen mir und den Bewohnern. Lediglich ein Zimmer wäre im Ansatz erdenklich gewesen.

Ich sagte der jungen Frau, dass ich mich am nächsten Tag bei ihr melden werde. Jedoch war auch das nicht sicher, denn ich war nie die Einzige, die Interesse an den Zimmern hatte und ich musste darauf hoffen, dass sie mich auch wollten.

Nun, da sich die Wohnungsverwalterin nicht nochmals gemeldet hatte musste ich wohl das Zimmer, am Rande von Neubrandenburg nehmen. Mir war gar nicht wohl dabei, weil ich gerade im Winter viele Probleme gehabt hätte, zur HS zu kommen.

Ich wollte es einfach nicht wahrhaben, dass ich kein Zimmer im Studentenwohnheim bekommen kann und bat meinen Papa, ob er nicht noch mal anrufen könnte.

Dies tat er einige Minuten später. Ich ging in mein Zimmer und betete ununterbrochen. Immer wieder sagte ich „bitte, bitte“. An diesem Tag betete ich mehr als für meine Abschlussprüfungen in der 12. Klasse.

Nach gefühlten 30 Minuten rief mein Papa: „Sag schnell, welches Zimmer willst du haben? Das Größte, oder das Mittlere?“

Ich war völlig perplex. Ich wusste überhaupt nicht, was ich sagen sollte. Ich nahm natürlich das größere.

Mein Papa legte auf und ich fragte ihn, was passiert sei. Er antwortete mir, dass Fr. X viele Bescheide rausgeschickt hätte, aber so viele nicht geantwortet haben, dass sie das Zimmer jetzt an mich vergeben würde.

Ich bin meinem Papa um den Hals gefallen und konnte mein Glück kaum fassen.

Als ich wieder in meinem Zimmer war, fing ich an zu weinen und dankte Gott für seine Hilfe, dass ich doch noch eine Zusage bekommen habe. Auch jetzt, 2 Monate nach meinem Einzug bin ich noch sehr dankbar, dass ich hier sein darf.

Ich brauche 2 Minuten bis zum Hörsaal und habe sehr nette Mitbewohnerinnen.

Besser geht es nicht. :

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Mertensstraße 4
16225 Eberswalde

Die Eberswalder Kirche
aus der Luft.

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