Nächstenliebe und Gottesfurcht! Was ist das? – Diese Frage verhalf mir, von meinem Leben mit Gott zu erzählen

Am 28. Januar behandelten wir im Pädagogikunterricht das Thema „Werte und Normen in der Gesellschaft“. Unter anderem sprach unser Lehrer dabei religiöse Werte an, die mich als neuapostolischen Christen natürlich sehr interessierten. Dazu gehörten die Nächstenliebe und Gottesfurcht. Meine Mitschüler stellten sich die Frage, was man unter Gottesfurcht und Nächstenliebe versteht. Ich merkte, dass mein Lehrer auch keine zufrieden stellende Antwort geben konnte. Er fragte, wer von den Schülern meiner Klasse regelmäßig in den Gottesdienst geht.

Meine Mitschüler wussten, dass ich eine dieser bin und zögerten auch nicht, dieses meinem Lehrer zu erzählen. Er fragte mich, wie ich Gottesfurcht und Nächstenliebe erklären würde. Dies war sozusagen die Einleitung für ein zweistündiges Gespräch über Gott und die Welt.

Meine Freunde und Klassenkameraden fragten mir regelrecht ein Loch in den Bauch. Ich probierte alle Fragen so gut, wie es mir mit meinem Wissen über Gott und die Bibel möglich war, zu beantworten. Einige Fragen hatten es wirklich in sich und ich brauchte des Öfteren einen Moment Zeit, um zu überlegen, was und wie ich antwortete. Ich versuchte so viel von Gott, seinen Werken und der Sündenvergebung, die wir immer wieder erfahren dürfen, zu erzählen.

Ich habe verspürt, wie sehr sich manche immer mehr für Gott interessiert haben und langsam anfingen meiner Meinung Glauben zu schenken. Natürlich gab es auch einige, die einfach nur dachten ich wäre völlig verrückt und habe die Realität verschlafen, aber das versuchte ich einfach zu überhören, um weiter mit denen zu reden , die Interesse zeigten.

Sie wollten unbedingt wissen, wie der Tag eines Christen aussieht und warum ich mir so sicher bin, dass es Gott wirklich gibt. Ich erzählte ihnen von den wunderbaren Glaubenserlebnissen, die ich mit Gott erlebt habe.

Die Pädagogikstunde war schon lange vorbei, wir sprachen über die Pause hinweg bis zur nächsten Psychologiestunde. Ich machte eine kurze Pause, um mich bei meiner Lehrerin zu entschuldigen, doch sie bat uns das Gespräch weiterzuführen. Sie erzählte uns, dass sie auch eine Freundin hat, die regelmäßig die Gottesdienste einer evangelischen Freikirche besucht und früher einen Jungen im Kindergarten hatte, der auch neuapostolisch war (meine Psychologielehrerin war vorher Kindergärtnerin). Sie war sehr interessiert und freute sich über die Möglichkeit etwas über den Glauben zu erfahren.

Ihre Freundin, so sagte sie, würde wohl sogar in die Kirche gehen, wenn sie eigentlich keine Zeit hätte. Es interessierte sie sehr, wie ich das mache. Nun, ich erklärte ihr, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass Gott mir besonders in den Situationen geholfen hat, in denen ich mir die Zeit für ihn genommen habe. Zum Beispiel, wenn ich am Donnerstag eine Arbeit geschrieben habe und am Mittwoch anstatt lange zu lernen den Gottesdienst und die Gesangsstunde besucht habe.

So hielt ich es auch am Mittwoch, dem 27. Januar. Eigentlich wusste ich, dass ich am nächsten Tag eine schwere Mathearbeit schreiben würde und ich ging trotzdem in den Gottesdienst und in die Gesangsstunde, weil ich wusste, dass die Zeit, die ich für Gott opfere, nicht vergebens ist.

Meine Lehrerin war sehr beeindruckt von dieser Einstellung und stellte fest, dass sie nun verstehe, warum ihre Freundin immer so positiv ist. Sie hat ja schließlich noch allmächtige Hilfe und beistand „von oben“.

Ich sagte meiner Klasse, dass ich mich zu 100% auf meinen himmlischen Vater verlassen kann und er mir hilft, wenn ich ihn bitte.

Nachdem nun auch diese Unterrichtsstunde vorbei war, trennte uns nur noch eine kleine Pause von der Mathearbeit, vor der fast jeder Angst hatte. Wir machten uns gegenseitig fertig und überflogen noch einmal den Lernstoff.

Es war 10.40 Uhr, Unterrichtsbeginn. 10.45Uhr und unser Mathelehrer, der sonst immer pünktlich ist, kam und kam nicht. Nach 15 Minuten sind dann zwei Mitschüler ins Sekretariat gegangen, um zu fragen, wo Herr XY bleibt.

Beide kamen freudestrahlend ins Klassenzimmer zurück und erklärten, dass der Unterricht, und somit die Arbeit, wegen Krankheit ausfallen muss.

Wir waren überglücklich. So konnten wir uns eine Woche vorbereiten auf diese Arbeit vorbereiten.

Ich dankte meinem Gott für sein Geleit an diesem Tag und für ein weiteres Glaubenserlebnis, was ich und meine Klassenkameraden so schnell nicht vergessen werden.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten stehen auf dem Monatsplan:
PDF-Dokument

Neuapostolische Kirche
Gemeinde Eberswalde
Mertensstraße 4
16225 Eberswalde

Die Eberswalder Kirche
aus der Luft.

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