Ein Geschenk Gottes

Ich kam in einen Raum, in deren Mitte befand sich ein Tisch. Auf dem Tisch war eine weiße Tischdecke mit einem Abendmahlskelch – genauso wie man ihn vom Altar in einer Neuapostolischen Kirche kennt. Ich setzte mich an diesen Tisch und konnte mir den Kelch genau ansehen.

Dann bemerkte ich, dass noch jemand in diesem Raum war. Es war Satan. Er war für mich als Gestalt nicht sichtbar, aber seine Anwesenheit war deutlich spürbar. Ich konnte mit ihm sprechen. Mutig und mit lauter Stimme wurde er von mir zur Rede gestellt.

„Warum hast du die Menschen verführt, warum hast du uns in Sünde gebracht, Warum?!“

Voller Überzeugung und Inbrunst provozierte ich den Teufel: „Und dennoch war alles umsonst, Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben, durch sein Opfer hat er alle Sünden auf sich genommen, er hat dich besiegt und du hast verloren.“

Plötzlich begann der Teufel um mich herum zu toben und zu wüten. Er erfüllte mich mit Furcht, Angst und Sorge – es wurde immer und immer stärker.

Es fühlte sich an, als würde alles Leid das einem Menschen widerfahren könnte, in diesem Moment in mir sein. Trotz meiner Motivation, meiner Glaubensgewissheit und dem starken Widerstand gegen den Teufel, merkte ich, wie meine Kräfte schwanden. Ich konnte es nicht mehr ertragen, er brachte mich zu Boden.

Weinend, schreiend flehte ich „lieber Herr Jesus bleib bei mir, bitte lieber Herr Jesus bleib bei mir, verlass mich nicht.“

Dann bin ich aufgewacht, ich kniete mich vor das Bett und betete:

„Lieber Herr Jesus, danke, dass wir dich haben“

Im Nachhinein bin ich für diesen unangenehmen Traum sehr dankbar. Ich sehe es als Geschenk

und Bereicherung für mein geistliches Leben.

Es ist mir mehr bewusst geworden, wie groß die Macht Satans ist. Trotz starkem Glauben und Vertrauen sind wir aus eigener Kraft machtlos gegen ihn.

Wie fühlen sich Seelen, die im Jenseits im Bereich sind, wo Leid ist? (verglichen Lukas 16, 19ff)

Wie wird es sein, wenn Satan eine Zeit lang nicht gebunden ist und niemand ihm Einhalt gebietet? (verglichen Offenbarung 20, 7ff)

Was sind wir ohne Beistand, ohne Gnade und ohne Liebe Gottes und Jesus Christus?

Das Erkennen, dass man trotz großer Schwachheit geliebt wird und Jesus Christus uns vor allem Unguten bewahren will, ist ein schöner Gedanke. Es lohnt sich darüber nachzudenken.

Die aktuellen Gottesdienstzeiten stehen auf dem Monatsplan:
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Gemeinde Eberswalde
Mertensstraße 4
16225 Eberswalde

Die Eberswalder Kirche
aus der Luft.

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